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111 ORTE IN OFFENBACH DIE MAN GESEHEN HABEN MUSS
111 ORTE IN OFFENBACH DIE MAN GESEHEN HABEN MUSS

Offenbach am Main, 11. Oktober 2020

111 ORTE IN OFFENBACH DIE MAN GESEHEN HABEN MUSS

Liebe LeserInnen, 
heute ist für mich ein ganz besonderer Tag, denn ich möchte euch in diesem Artikel von meinem Herzensprojekt erzählen, an dem ich seit vergangenem Jahr gearbeitet habe und nun endlich vorstellen kann. Trommelwirbel: 

Am kommenden Donnerstag, 15. Oktober 2020, erscheint mein Buch 
111 ORTE IN OFFENBACH DIE MAN GESEHEN HABEN MUSS
im Kölner Emons Verlag. 

Darin werden – wie der Titel verrät – 111 mitunter spannende, skurrile, kreative, historische, versteckte und auch fast vergessene Orte in Offenbach vorgestellt und bebildert. 

Die Arbeit an diesem Buch war für mich eine spannende Reise durch die eigene Stadt, im wahrsten Sinne des Wortes. Während des Schreibprozesses habe ich mich tief eingegraben ins Stadtarchiv, viele Wälzer durchgearbeitet, bin Kilometer um Kilometer durch jede Ecke Offenbachs gelaufen und habe unzählige Leute ausgefragt und interviewt. Nicht selten fand ich mich während meiner Spurensuche irgendwo im Dickicht mit Gestrüpp in den Haaren oder sonst wo in der Stadt wieder, weil ich einer Fährte nachging. 

An dieser Stelle soll eigentlich nicht zu viel verraten werden, nur so viel: Der Inhalt des Buchs ist ein bunter Mix, denn es gibt nicht nur großartige (und nicht immer auf dem ersten Blick offensichtliche) Kunst im öffentlichen Raum, sondern auch faszinierende Überbleibsel und Geschichten aus längst vergangenen Zeiten, einige Kuriositäten, viel Natur (oh ja!), spannende Gastronomie und ganz besondere Fachgeschäfte. Am liebsten hätte ich noch viel mehr Orte vorgestellt, die ich während der Recherche kennengelernt habe. 

Während der Arbeit an dem Projekt ist auch mir ganz persönlich noch einmal sehr bewusst geworden, wie besonders und bunt diese Stadt ist. Ja, Offenbach hat viel mitgemacht und befindet sich mitten in einem Umbruch, der im vollen Gange ist und noch lange nicht abgeschlossen sein wird (Wobei: Stillstand gibt es doch eigentlich nirgends und nie, oder?). Der umstrittene Ruf und die Vorurteile, die nach wie vor um sich gehen, sind nur die halbe Wahrheit.

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal sehr herzlich bei allen Leuten bedanken, die mir IHREN Ort gezeigt und im wahrsten Sinne des Wortes Türen geöffnet haben, insbesondere als die Pandemie ausbrach. Es ist überwältigend, wie selbstlos mir viele Offenbacher bei der Recherche geholfen und mich mit wertvollen Tipps und Hinweisen versorgt haben.